Nach unserem Vortrag bei der Konferenz Mensch und Computer 2011 wurden wir von Herrn Winzerling angesprochen, ob wir nicht einen Vortrag auf der FIfF-Jahrestagung 2012 halten möchten.

Wollten wir natürlich. Und auch einen Workshop organisieren? Wollten wir natürlich auch. Jetzt, wo das ganze konkreter wird, haben wir aber ein wesentliches Problem: Um insbesondere den Workshop allein stemmen zu können fehlen uns (oder mir, denn Christian wird sich aus privaten Gründen aus der Workshop-Organisation und-Durchführung zurückziehen müssen) schlichtweg personelle Ressourcen. Zwar hatten wir bereits auf der DGI und den studentischen Medientagen um Mitstreiter geworben, es fehlt uns aber bisher an konkreten Rückmeldungen und Zusagen. Weil uns das Projekt aber sehr am Herzen liegt und wir auch und vor allem in diesem Rahmen unseren Zusagen gern nachkommen möchten, war mein Gedanke, die Not zur Tugend zu machen und die Lösung für die Workshoporganisation in einem Grundparadigma zu suchen, mit dem ich mich immer mehr anfreunde: Open Science.

Open Science Live (OS:L)

Aus diesem Grund würde ich dieses (in letzter Zeit fast philosohisch diskutierte) Prinzip mit dem Workshop gern pragmatisch angehen und erproben, wie sich Open Science Grundprinzipien in einem konkreten Setting, eben diesem Workshop, wiederfinden können. Der Ansatz ist daher schnell entstanden: Open Science Live (OS:L), ein Wikiversity-Projekt zur Erprobung von Open Science in bestimmten fachlichen Settings und der FIfF-Workshop als konkretes Format.

Aufruf zum Teilgeben: We want you!

Dieses Experiment kann nur durch den Beitrag von verschiedenen Personen mit unterschiedlichstem Hintergrund gelingen. Und es gibt sehr viele Möglichkeiten, mitzuwirken:

Was nun?

Auf der Wikiversity-Seite zum FIfF-Workshop soll zunächst diskutiert werden, wie denn ein Workshop unter diesen Bedingungen überhaupt aussehen kann. Nach einer (zeitbedingt nicht allzu langen) Diskussion des Formats soll dieses konkret erprobt und durchgeführt werden. Rückmeldungen und Erfahrungen des Workshops können dann in die ursprüngliche Konzeption zurückfließen, die dann mit weiteren konkreten Workshops wiederum evaluiert und verbessert werden kann.

… also endlich mal Open Science leben und nicht nur drüber reden. Was haltet Ihr von dieser Idee? Würdet Ihr gern mitmachen? Dann herzlich gern!

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